Wie wir auf Veränderung reagieren

September 9, 2017

 

 

Stell dir vor, im Jahre 2030 müssten die Fußballweltmeistermannschaften von 1954, 1974, 1990, 2014 und die dann aktuelle von 2030 gegeneinander Fußball spielen. Auf welche Mannschaft würdest du wetten, dass sie gewinnt?

Klar, auf die Mannschaft von 2030!

Aber warum?

Weil wir wissen, dass sich bis dahin schon alleine die Fußballausrüstung so sehr verändert haben wird, dass die Mannschaft von 2030 die viel besseren Chancen hat. Die Mannschaft von 2030 hätte die höchsten Erfolgschancen, weil sie sich mitverändert und angepasst hat.

 

Die Kinder in der Kinderkirche verändern sich von Jahr zu Jahr. Ihr Umfeld, ihre Familienverhältnisse und ihre Interessen sind in einem ständigen Wandel.

Wie reagierst du als Mitarbeiter im Kinderdienst darauf? Reagierst du überhaupt oder machst du aus Bequemlichkeit einfach das weiter, was du schon immer getan hast?

 

Als Jesus auf diese Erde kam, ging er aus seiner Komfortzone heraus und wurde uns Menschen gleich, um uns bestmöglich mit seiner Liebe erreichen zu können. Unseretwillen hielt er nicht daran fest, wie Gott zu sein. (Phil 2,6)

 

Wie können wir die Kinder heute bestmöglich mit Gottes Liebe erreichen?

Wir müssen sie genau dort abholen, wo sie stehen – bei ihren Interessen, in ihrem Umfeld.

Das bedeutet nicht, dass wir unseren Inhalt verändern müssen.

Die Bibel bestimmt unsere Botschaft, aber unsere Zielgruppe legt fest, wann, wo und wie wir sie kommunizieren.

Der Inhalt bleibt gleich. Doch wenn wir wollen, dass der Inhalt auch heute noch das Leben von Kindern verändert, können wir ihn nicht auf dieselbe Art und Weise kommunizieren, wie wir es vor 10 Jahren getan haben.

Vielleicht bedeutet das für dich, aus der Komfortzone herauszutreten und etwas Neues auszuprobieren.

Auch wenn es sich anfangs ungewohnt und unsicher anfühlt – tu es!

 

Lasst uns um der Kinder willen nicht krampfhaft an dem festhalten, was wir momentan haben.

Die höchsten Erfolgschancen haben wir dann, wenn wir ihnen dort begegnen, wo sie sind.

 

 

 

Wie gehst du mit Veränderung in Bezug auf deinen Dienst um?

Was fordert dich heraus?

Hinterlasse unten einen Kommentar.

 

 

 

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Verfasser:

Nora Wendt

Studiert am Theologischen Seminar Beröa und leitet die Kinderkirche der FCG Frankfurt.

 

 

 

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