Wie du mit einer Bewegung einen Unterschied in deiner Kinderkirche machen kannst


Stell dir vor, du fängst einen neuen Job an und läufst das erste Mal in das neue Gebäude hinein. Der ersten Mitarbeiter, den du dort triffst, guckt dich grimmig an. Du fragst dich, ob er einen schlechten Tag hatte. Ein anderer Mitarbeiter, den du im Aufzug triffst, macht ein sehr bedröppeltes Gesicht. Jetzt fragst du dich, ob an diesem Ort irgendetwas nicht stimmt. Du läufst weiter in das Büro deines neuen Chefs. Dein Chef sitzt an seinem Schreibtisch und schaut dich mit ernster Miene an. Du fühlst dich komisch, unwohl und würdest am liebsten direkt wieder das Gebäude verlassen.

Ein einfacher Gesichtsausdruck kann einen entscheidenden Unterschied machen.

Der Gesichtsausdruck der Menschen, denen ich begegne, kann darüber entscheiden, wie ich mich fühle.

Ob ich mich willkommen fühle oder ob ich lieber weggehen würde.

Ob ich mich wohl fühle oder ob es mir unangenehm ist.

Ob ich mich sicher fühle oder die andere Person mich unsicher macht.

Ob ich fröhlich bin oder die Gegenwart der anderen Person mich herunterzieht.

Dabei muss die andere Person den Gesichtsausdruck gar nicht mal unbedingt beabsichtigt haben. Manchmal schauen wir grimmig, ernst, traurig oder unfreundlich, ohne dass wir es selber merken. Wir machen uns keine Gedanken darüber, was wir gerade für einen Gesichtsausdruck machen. Dennoch kann er einen großen Effekt auf unsere Mitmenschen haben.

Ein einfacher Gesichtsausdruck kann einen Unterschied in deiner Kinderkirche machen!

Manchmal sind wir in der Kinderkirche so sehr damit beschäftigt, die Kinder zu begrüßen, den Kindern zu helfen, für Ordnung zu sorgen usw., dass wir ganz vergessen, die Kinder anzulächeln. Wir können zu einem Roboter werden, der einfach nur seine gewohnten Bewegungen abspielt, und dabei die eine Bewegung vergessen, die den größten Unterschied macht!

Wenn du lächelst, macht es einen Unterschied!

Es hat einen Effekt auf deine Mitarbeiter, auf die Kinder und auf die ganze Atmosphäre in der Kinderkirche.

Besonders wenn ein Kind zum ersten Mal in die Kinderkirche kommt, kann dein Gesichtsausdruck darüber entscheiden, ob das Kind diesen Ort für einen Ort hält, an dem man Spaß und Freude haben kann oder ob es diesen Ort für ernst und langweilig hält.

Es geht für uns als Mitarbeiter dabei nicht darum, eine Fassade aufzubauen und zu lächeln, obwohl es uns manchmal überhaupt nicht danach ist.

Es geht um unsere innere Einstellung – und diese strahlt automatisch durch unseren Gesichtsausdruck hindurch. Selbst wenn ich mal einen schlechten Tag habe, kann ich mir bewusst machen, wie bedeutsam mein Dienst ist, mich auf die Kinder freuen, alles für sie geben und ihnen mit einem Lächeln Freundlichkeit entgegenbringen.

Es geht nicht darum, übertrieben glücklich sein zu müssen, sondern den Kindern mit unserer ganzen Mimik und Gestik deutlich zu machen, dass sie willkommen sind.

Du kannst mit einer einzigen Bewegung einen Unterschied in deiner Kinderkirche machen: Lächle!

Mache eine Challenge mit deinen Mitarbeitern!

Nehmt euch für ein paar Sonntage vor, euch gegenseitig beim Dienen zu beobachten. Wer von euch macht (unbewusst) welchen Gesichtsausdruck?

Versucht bewusst die Kinder anzulächeln und achtet auf die Reaktionen der Kinder. Erzählt euch gegenseitig von einzelnen Reaktionen. (Kinder sind von ihrer Natur aus oft fröhlicher als Erwachsene. Wenn du ihnen ein Lächeln schenkst, wirst du in den meisten Fällen ein süßes breites Grinsen von ihnen zurückbekommen.)

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Verfasser:

Nora Wendt

Studiert am Theologischen Seminar Beröa und leitet die Kinderkirche der FCG Frankfurt.

#Beziehung #Liebe #Veränderung

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